Am Sonntag, den 08. März 2026, lud Hospiz Sinus gemeinsam mit den Sinus Hospizen Othmarschen und Barmbek zu einer Matineevorführung ins Metropolis-Kino ein. Gezeigt wurde der Dokumentarfilm „Der Tod ist ein Arschloch“ (2025), gefolgt von einer intensiven Diskussion mit dem Publikum. Der Regisseur Michael Schwarz und der Produzent Alexander Griesser waren dafür live zugeschaltet und beantworteten Fragen direkt aus dem Kinosaal.
Rund 110 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich aktiv mit dem Thema Tod und Sterben auseinanderzusetzen. Das Format aus Film und anschließender Diskussion erweist sich dabei als besonders wirkungsvoll: Es schafft einen offenen Raum für Austausch, persönliche Gedanken und neue Perspektiven – und findet zunehmend großen Zuspruch.

In der Diskussion kam zu Tage, dass Hospize weit mehr sind als Orte des Rückzugs: Sie zeigen, wie intensiv und bewusst die letzte Lebensphase erlebt werden kann. Hospize sind Orte voller Leben, Nähe und – für viele überraschend – auch voller Freude. Gerade hier wird spürbar, wie kostbar bewusst gelebte Zeit ist.
Fazit: Es lohnt sich, sich frühzeitig mit Tod und Sterben zu beschäftigen, denn, wer das tut, gewinnt einen neuen Blick auf das Leben – und auf das, was wirklich zählt!
P.S.: Sie wollen unsere Hospizarbeit mit einer Geldspende unterstützen? Hier geht’s zu unserem Spendenportal.

Über den Film
In ihrem Dokumentarfilm begleiten Michael Schwarz und Alexander Griesser ein Berliner Beerdigungsinstitut (von Eric Wrede) bei der täglichen Beschäftigung mit dem Tod. Ein berührendes, warmherziges Porträt wunderbarer Menschen und eine großartige Ode an die Feier des Lebens, die mit dem Tod nicht endet.
Bestsellerautor Eric Wrede, bekannt als Deutschlands wohl unkonventionellster Bestatter, und sein Team nehmen uns in Der Tod ist ein Arschloch mit auf eine ebenso berührende wie schonungslos ehrliche Reise an den Rand des Lebens. Zwischen Krematorien, Wohnzimmern voller Erinnerungen und Gesprächen mit Trauernden entsteht ein Film, der dem Tod nicht ehrfürchtig die Hand reicht, sondern ihm frech ins Gesicht lacht.
Mit Witz, Wärme und viel Empathie stellt der Film die Frage: Warum verdrängen wir das Unvermeidliche so konsequent – und was würde passieren, wenn wir den Tod endlich ins Leben lassen? Eric Wrede öffnet Türen zu einem neuen Umgang mit Abschied, Schmerz und Erinnerung – dabei ist er mal provokant, mal tiefgründig, aber immer menschlich.
„Der Tod ist ein Arschloch“ ist kein trockener Dokumentarfilm, sondern ein mutiges Porträt über das Sterben in unserer Gesellschaft – und ein Plädoyer dafür, endlich wieder lebendig zu leben. Radikal ehrlich. Erfrischend anders. Und verdammt notwendig.